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Die letzten Meldungen

Novell Serverwartung MOLMED am Dienstag, 22 Mai von 8 Uhr bis ca. 11 Uhr

16. Mai 2012

Am Dienstag, 22 Mai findet von 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr eine dringende Serverwartung des Novell-Servers “MOLMED” statt. In der genannten Zeit ist der Zugriff auf die Volumes “USERTEMP” und “SYS” nicht möglich.
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Terminänderung – Vortrag “Einführung von fau.de-Maildomains und neuen Mail-/Groupware-Komponenten für die FAU” verschoben

15. Mai 2012

Aufgrund von Terminüberschneidungen mussten im Rahmen der Vorlesung “PRAXIS DER DATENKOMMUNIKATION” (Netzwerkausbildung) Termine getauscht werden.
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RRZE-Betrieb am „Berch“-Dienstag

15. Mai 2012

Am Dienstag, den 29.05.2012, wird das RRZE ab 12 Uhr geschlossen.
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Meldungen nach Thema

 

PAM

Die LDAP Module für PAM die unter Linux eingesetzt werden stammen meist von der Firma Externer Link:  PADL. Die Implementierung hät sich weitestgehend an die Vorschläge der IETF, welche in Externer Link:  RFC 2703 dokumentiert sind.

Für die LDAP-Konfiguration müssen die RPM-Pakete pam_ldap,nss_ldap und autofs installiert sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so installieren Sie diese bevor Sie fortfahren.

	linux # zypper install pam_ldap nss_ldap autofs
	

Bei 64-bit Systemen benötigen Sie zusätzlich die RPM-Pakete pam_ldap-32bit, nss_ldap-32bit.

	linux # zypper install pam_ldap-32bit nss_ldap-32bit
	

Um sowohl PAM als auch den Nameservice mit Daten aus dem LDAP-Verzeichnis zu versorgen, gilt es die entsprechenden Konfigurationsdateien anzupassen. Diese befinden sich unter /etc/pam.d/.

/etc/pam.d/common-session

Wichtig für Benutzersitzungen und spezielle Benutzerumgebung (z.B. Mailkonten, Home-Verzeichnis, etc.)

	linux # cat /etc/pam.d/common-session
	session   required   pam_limits.so
	session   required   pam_unix2.so
	session   optional   pam_ldap.so
	session   optional   pam_umask.so
	

/etc/pam.d/common-password

Wichtig für die Spezifikation des Passwortwechsel und der Passwortzusammensetzung

	linux # cat /etc/pam.d/common-password
	password   requisite   pam_pwcheck.so   nullok cracklib
	password   sufficient  pam_unix2.so     use_authtok nullok
	password   required    pam_ldap.so      try_first_pass use_authtok
	

/etc/pam.d/common-auth

Wichtig für die Überprüfung der Authentizität des Benutzers

	linux # cat /etc/pam.d/common-auth
	auth   required    pam_env.so
	auth   sufficient  pam_unix2.so
	auth   required    pam_ldap.so   use_first_pass
	

/etc/pam.d/common-account

Wichtig für die Prüfung der Benutzerberechtigung zur Verwendung des angeforderten Dienstes

	linux # cat /etc/pam.d/common-account
	account   requisite    pam_unix2.so
	account   sufficient   pam_localuser.so
	account   required     pam_ldap.so   use_first_pass
	session   optional     pam_umask.so
	

/etc/ldap.conf

Die wichtigsten LDAP-Angaben sind in der Datei /etc/ldap.conf untergebracht. Diese kann weit ins Detail verfeinert werden, zunächst genügt aber die folgende Konfiguration.

	linux # cat /etc/ldap.conf
	host			ldapext1.rrze.uni-erlangen.de ldapext2.rrze.uni-erlangen.de
	base			dc=rrze,dc=uni-erlangen,dc=de
	ldap_version		3
	bind_policy		soft
	timelimit		600
	bind_timelimit		60
	idle_timelimit		600
	rootbinddn		cn=<hostname>,ou=hostpamldap,ou=profile,dc=rrze,dc=uni-erlangen,dc=de
	pam_lookup_policy	yes
	pam_password		crypt	
	ssl			start_tls
	nss_map_attribute	uniqueMember member
	pam_filter		objectclass=posixAccount
	tls_checkpeer		no
	

/etc/ldap.secret

Das Passwort des Proxy-Accounts (rootbinddn) wird in der Datei /etc/ldap.secret angegeben. Hierbei ist ratsam die Berechtigungen der Datei so abzuändern, dass lediglich der Besitzer diese lesen und schreiben darf.

	linux # cat /etc/ldap.secret
	geheimesPW

	linux # ls -la /etc/ldap.secret
	-rw------- 1 root root  11  21. Mär 08:30 /etc/ldap.secret
	

/etc/nsswitch.conf

Die Reihenfolge in der eine FUnktion auf einen Dienst zugreift bzw. diesen abfragt wird in der Datei /etc/nsswitch.conf festgelegt. Hier muss passwd und group jeweils auf compat, sowie passwd_compat und group_compat auf ldap gesetzt werden. Dies ist nötig, um sicherzustellen, dass die durch "+" hinzugefügten Benutzerkennungen aus dem LDAP bezogen werden.

	linux # cat /etc/nsswitch.conf
	passwd:		compat
	group:		compat
	hosts:			files dns
	networks:		files dns
	services:		files ldap
	protocols:		files
	rpc:			files
	ethers:			files
	netmask:		files
	netgroup:		files ldap
	publickey:		files
	bootparams:		files
	automount:		files ldap
	aliases:		files ldap
	passwd_compat:		ldap
	group_compat:		ldap
	

/etc/passwd

Tragen Sie nun die gewünschten Benutzerkennungen mittels "+<Benutzerkennung>::::::" in die Datei /etc/passwd ein.

	linux # cat /etc/passwd
	...
	+unrz193::::::
	+:!!SSHBUGSUCKS:::::
	

/etc/shadow

Ans Ende der Datei /etc/shadow fügen Sie "+::::::::" an, um für alle weiteren Benutzerkennungen das Passwort am LDAP-Server abzufragen. Ein Eintrag für jede zusätzliche Benutzerkennung ist hierbei nicht erforderlich.

	linux # cat /etc/shadow
	...
	+::::::::
	

/etc/group

Auch in der Datei /etc/group genügt das einfügen von "+:::" in der letzten zeile, um für zusätzliche Benutzerkennungen die Gruppenanfrage an den LDAP-Server zu richten.

	linux # cat /etc/group
	...
	+:::
	

Dienste neu starten

Nach der Konfigurationsanpassung muss der Dienst nscd neu gestartet werden. Dieser ist für das Zwischenspeichern von name Service Anfragen zuständig. Dadurch wird sichergestellt, dass der LDAP-Server von den Clients benutzt wird.

	linux # /etc/init.dnscd restart
	Shutting down Name Service Cache Daemon			done
	Starting Name Service Cache Daemon			done
	

automounter

Wenn Sie automounter aktiviert haben, tragen Sie folgendes in Ihre /etc/auto.master ein.

	linux # cat /etc/auto.master
	...
	+auto.master
	

Auch hier muss nach der Konfigurationsanpassung der Dienst neu gestartet werden. Damit dieser außerdem nach einem Reboot automatisch gestartet wird, aktivieren Sie das init-Skript mittels dem Kommando insserv.

	linux # /etc/init.d/autofs restart
	Shutting down automount					done
	Starting automount					done

	linux # /sbin/insserv autofs
	

Letzte Änderung: 13. Maerz 2012, Historie

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