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Die letzten Meldungen

Anleitungen des BSI zu sicheren Konfiguration, Installation und Minimierung von Windows-PCs

9. Februar 2012

Hiermit möchten wir auf zwei Veröffentlichungen desĀ  BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hinweisen.
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Serverwartung Novell am Do, 09.02. ab 17 Uhr: MEMORY, HOMER, GWPOST4 (GW)

7. Februar 2012

Am Donnerstag, 09.02.2012 ab 17 Uhr findet eine dringende Serverwartung der folgenden Server statt. Die Wartung dauert bis voraussichtlich 19 Uhr. In dieser Zeit müssen die Server mehrmals gebootet werden, so dass wir empfehlen sich rechtzeitig von den Servern abzumelden.
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Firefox 10, Thunderbird 10, Firefox 10 ESR, Thunderbird 10 ESR sind da

2. Februar 2012

Seit 31.1.2012 sind Firefox und Thunderbird in der Version 10 verfügbar.
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Meldungen nach Thema

 

Installation OpenSUSE Linux auf Notebooks Dell Latitude D620 & D820

Seit Ende März 2006 sind die neuen Dell Notebooks der Serie Latitude Dx20 mit Intel Core Duo Prozessoren erhältlich. Naheliegend war natürlich eine Testinstallation des Betriebssystems OpenSUSE Linux auf diesen Geräten mit neuem Prozessor, neuem Intel Chipsatz und weiteren neuen Hardware-Komponenten.

Die Standardinstallation von SuSE Linux 10.0 funktioniert ohne Probleme, leider wurden einige Hardwarekomponenten zum Zeitpunkt des durchgeführten Tests (Anfang Mai 2006) nicht oder nur sehr rudimentär unterstützt.

Am 11. Mai 2006 wurde die neueste Version 10.1 von OpenSuSE freigegeben. Bei der Installation von OpenSuSE 10.1 ergaben sich keinerlei Probleme. Der Grafik-Chipsatz wird sofort erkannt. Auch die WLAN-Karte wird sofort nach der Installation unterstützt. Tests bezüglich der Funktionsfähigkeit des WLAN-Chips haben ergeben, dass zwar alle Open-Source-Bestandteile des Treibers mitgeliefert werden. Einzig der Daemon zum Laden der Firmware ist nicht mit dabei. Unsere Empfehlung deshalb: Gleich auf die aktuelle Version 10.1 umsteigen.

Testgerät: Dell Latitude D820
Prozessor Intel Core Duo 1,66GHz
RAM 1024 MB
Chipsatz i945GM
Grafikkarte Intel i950 onboard
Display WSXGA+ (1680 x 1050), 16:10
Festplatte 100 GB (S-ATA)
DVD-RW NEC ND-6650A
Soundkarte Intel 82801G
Firewire O2 Micro (nicht getestet)
Netzwerk Broadcom NetXtreme BCM5752
WLAN-Adapter Intel ipw3945bg
Bluetooth Modul installiert

Konfiguration des X-Servers

Der X-Server erzeugt unter Linux die grafische Oberfläche. Hier werden auch die Auflösungen und die Farbtiefe festgelegt. Nach der Standardinstalltion bekommt man nur eine Auflösung von 800x600 mit 16 Bit Farbtiefe. Auch wird nicht der eigentliche Grafikkarten-Treiber verwendet, sondern das Framebuffer-Device. Für den verbauten i945-Chipsatz von Intel ist noch kein Treiber verfügbar.

Nach der Installation auf die Console wechseln, und sich als root einloggen. Anschließend den Runlevel auf 3 ändern:

    init 3
    

Da es Probleme beim Starten des X-Servers gibt, wenn ein Treiber doppelt vorkommt, muss zuerst der Link für den Nvidia-Treiber entfernt werden.

    rm /usr/X11R6/lib/modules/drivers/nvidia_drv.o
    

Anschließend kann man den X-Server sich selbst konfigurieren lassen, damit er die optimalen Einstellungen für diese Kombination an Hardware auswählt.

    X -configure
    

Dies legt eine Konfigurationsdatei /root/xorg.conf.new an.

Nun wird getestet, ob die Konfiguration passt und lauffähig ist. Um den X-Server zu beenden die Tastenkombination Strg+Alt+Backspace drücken.

    X -config /root/xorg.conf.new
    

Wenn alles funktioniert hat, kann man die neue Konfiguration umkopieren.

    cp /root/xorg.conf.new /etc/X11/xorg.conf
    

Wer es sich einfach machen will, kann die Text: Konfigurationxorg.conf nehmen, die ich bei meinen Test erstellt habe.

Intel hat einen proprietären Treiber für die onboard Grafikkarte des i945-Chipsatzes veröffentlicht. Die Tests haben allerdings ergeben, dass dieser Treiber nicht verwendbar ist, da es für aktuelle Distributionenen kein vorkompiliertes Kernel-Modul gibt. Wer SuSE Linux 9.2 und 9.3 verwendet, kann sich das RPM von der Intel-Webseite herunterladen und installieren.

Konfiguration des WLAN-Adapters

Die Konfiguration der WLAN-Karte ist etwas umständlich und verlangt Verständnis vom Kompilieren von Source-Code. Zum Kompilieren benötigt man die Sources des Kernels und den GNU C-Compiler gcc.

Es wurden hier nicht die aktuellsten Pakete verwendet, da diese nicht einwandfrei miteinander funktionieren.

Folgende Pakete wurden verwendet. Das IEEE80211 Subsystem inder Version 1.1.12 und der Treiber in Version 1.0.2. Man kann auch aktuellere Pakete verwenden, doch muss dan selbst Hand angelegt werden.

Für OpenSuSE 10.1 benötigt man nur den ipw3945-Daemon.

Zuerst kopiert man die Kernel-Konfiguration zu den Kernel-Sourcen.

    cp /boot/config-$(uname -r) /usr/src/linux/.config
    

Zur Installation werden einige Dateien benötigt die eigentlich erst beim Kompilieren des Kernels übersetzt werde würden. Dies ist allerdings nicht notwendig, also wird der Kompiliervorgang kurz gestarten und dann wieder beendet.

    cd /usr/src/linux
    make
    

Nach etwa 5 Sekunden kann man den Vorgang mit Strg+c abbrechen.

Zuerst wird das ieee80211 Subsystem installiert, da der Treiber darauf aufsetzt.

    tar -xzf ieee80211-1.1.12.tgz
    cd ieee80211-1.1.12
    make KSRC=/usr/src/linux
    make install KSRC=/usr/src/linux
    

Anschließend wird der Treiber des WLAN-Chipsatzes erstellt und an die geeignete Stelle im Verzeichnisbaum kopiert.

    tar -xzf ipw3945-1.0.2.tgz
    cd ipw3945-1.0.2
    make KSRC=/usr/src/linux
    cp ipw3945.ko /lib/modules/$(uname -r)
    depmod -a
    

Als nächstes muss die Firmware installiert werden.

    tar -xzf ipw3945-ucode-1.13
    cp ipw3945-ucode-1.13/ipw3945.ucode /lib/firmware
    

Zu guter letzt noch den Userspace-Daemon zum Starten des WLAN-Interfaces. Diese Installation ist für OpenSuSE 10.1 auch notwendig.

    tar -xzf ipw3945d-1.7.18.tgz
    Für x86-Architekturen:
    cp ipw3945d-1.7.18/x86/ipw3945d /sbin
    Für x86_64-Architekturen:
    cp ipw3945d-1.7.18/x86_64/ipw3945d /sbin
    

Damit das Modul beim Systemstart geladen wird, muss folgende Zeile in die Datei /etc/modprobe.conf.local eingefügt werden.

    install ipw3945 /sbin/modprobe --ignore-install ipw3945; sleep 0.5; /sbin/ipw3945d --quiet
    

Nach einem Neustart wird das Modul automatisch geladen. Um es jetzt noch verwenden zu können, muss an der Seite des Notebooks der Schieberegler zum Einschalten des WLAN-Adapters betätigt werden. Dies kann im BIOS geändert werden, dass die WLAN-Karte standardmäßig gestartet wird. Anschließend lässt sich die Karte mittels iwconfig konfigurieren.

Autor: Thomas Roehl
Letzte Änderung: 24. Mai 2006, Ansprechpartner, Historie

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