FAUSAV - Sophos Anti-Virus an der FAU (Referenz)
Übersicht:
- Einführung (Allgemeine Infos zum Produkt und zum Einsatz an der FAU)
- Systemvoraussetzungen
- Windows-Dienste für den Betrieb
- Einfache Installation mit Standardwerten
- Angepasste Installation
- Standardkonfiguration
- Hinweise zum Betrieb für Administratoren
- Hinweise zum Betrieb mit IP-Filtern/Firewalls
- Hinweise zum Betrieb für Benutzer
- Updatemechanismus manuell steuern
- Funktionsüberprüfung
- Technische Details
- Download
- Weiterführende Links
Einführung
An allen bayerischen Hochschulen wird derzeit die Virenscannerlösung
der Firma Sophos eingesetzt. Diese Lösung ist primär für den Einsatz in
professionellen Enterprise-Umgebungen konzipiert und entwickelt.
Ein entscheidendes Feature ist z.B. der Update-Mechanismus, der nicht wie sonst
üblich eine Internet-Verbindung zum Virenscannerhersteller voraussetzt,
sondern einen Update-Server vor Ort im Universitätstnetz
(Enterprise Umgebung) verwendet.
Der Einsatz dieser Sophos-Lösung erlaubt
grundsätzlich zwei verschiedene Updatemöglichkeiten:
- Intranetupdate über schnelle LAN-Verbindungen - FAU-Netz
- Internetupdate über langsame WAN-Verbindungen - für Unterwegs oder Zuhause
Hinweis
Zur Nutzung des Dienstes für Unterwegs oder Zuhause ist die Einwahl in das Internet
über die Uni-Einwählkaskaden Voraussetzung. Siehe dazu
Starthilfe
ins Internet.
Andere Einwahlwege, z.B. DSL-Nutzer müssen den
VPN-Dienst zusätzlich
verwenden.
Unter Windows XP mit SP2 muss nach Installation des VPN-Client-Programms dieses in die Firewall eingetragen werden.
Das RRZE betreibt einen derartigen Update-Server vor Ort für diese
zwei Updatemechanismen, um damit eine Versorgung der FAU zu gewährleisten. Das RRZE bietet ein
Konfigurations-Setup FAUSAV-2.0.EXE an.
Dieses wird ca. halbjährlich aktualisiert und dann über fauXpas und auf der RRZE-Internet-CD
zur Verfügung gestellt.
Systemvoraussetzungen
Unterstützte Betriebssystemversionen:
- Windows 2000 Professional und Server
- Windows XP Professional
- Windows 2003 Server
- Windows 9x (Windows98, WindowsMe) - WAN-Verbindungen
Weitere Software:
Internet-Explorer ab Version 5.5 im Onlinemodus!
Bitte achten Sie auch auf die weiter unten genannten Hinweise für
Administratoren und Benutzer.
Notwendige Windows-Dienste
Zum Betrieb des Sophos Anti Virus sind folgende Dienste am Windows-Client (ausgenommen Windows 9x) notwendig und dürfen nicht deaktiviert sein/werden:
- Sophos Anti-Virus (FAUSAV 2.0): Automatic
- Sophos Anti-Virus Network (FAUSAV 2.0): Automatic
- Sophos Cache Manager: Automatic
Der Sophos Cache Manager ersetzt den Sohos Anti-Virus Update-Dienst der alten fausav.exe
Einfache Installation mit Standardwerten
Verwenden Sie das Setup-Programm FAUSAV-2.0.EXE des RRZE,
um den Virenscanner mit FAU-weitem Update-Dienst nutzen zu können.
Was dabei zu beachten ist, können Sie dem folgenden Text entnehmen:
Systemvoraussetzungen
Bitte beachten und überprüfen Sie unbedingt die genannten
Systemvoraussetzungen, bevor Sie die Installation mit Hilfe
der FAUSAV-2.0.EXE durchführen.
Installation mit administrativer Kennung
Verwenden Sie ausschließlich eine administrative Kennung zum Installieren
des Sophos Virenscanners. Die Verwendung normaler "Users" und "Power Users"
Berechtigungen reicht i.d.R. nicht aus, um eine fehlerfreie Konfiguration zu
erhalten.
Der Download und die folgenden Installationen neuer
Virenkennungen und neuer Programmversionen durch den Sophos-Update-Mechanismus
erfordert keine administrative Berechtigung, da der Virenscanner als
Windows-Dienst immer im Hintergrund mitläuft.
Der Virenscanner installiert sich immer hartcodiert auf C:\Program Files\Sophos, auch bei deutschen Windows-Installationen oder wenn Windows auf einem anderen Laufwerk liegt.
Wiederholter Aufruf des Setups FAUSAV.EXE
Das Setup FAUSAV-2.0.EXE kann beliebig oft aufgerufen werden. Dabei werden entweder die
RRZE-Standardwerte oder die mittels FAUSAV.INI alternativen Werte gesetzt.
Alternative Parametrisierung / Konfiguration des Setups FAUSAV.EXE
Wird die Datei FAUSAV-2.0.EXE direkt
(ohne FAUSAV.INI) aufgerufen, so gelten die weiter unten beschriebenen
RRZE-Standardwerte.
Eine alternative Anpassung der Parameter ist analog zu
den weiteren Sicherheits-Tools des RRZE (fausus.exe*) mit
Hilfe einer zusätzlichen INI-Datei realisierbar. Dazu muss
die Datei FAUSAV.INI mit den angepassten Parametern im selben Verzeichnis liegen,
in dem sich die Datei FAUSAV-2.0.EXE befindet.
Deinstallation des Sophos-Virenscanners
Eine Deinstallation kann über die üblichen Windows-Mechanismen (Systemsteuerung-Software) vorgenommen werden.
Angepasste Installation
Einige Parameter des Sophos Anti-Virus können mit Hilfe der Datei FAUSAV.INI
alternativ gesetzt werden. Um diese alternativen Parameter zu
aktivieren, muss diese Datei im selben Verzeichnis, in dem sich die FAUSAV-2.0.EXE
befindet, liegen. Die Installation und Konfiguration des SAV erfolgt
mit Doppelklick auf die Datei FAUSAV-2.0.EXE.
Da die gesamte Konfiguration mit Prüfsummen gesichert
ist, können die einzelnen Parameter nicht individuell gesetzt
werden. Für das Setup kann der tägliche Scan zu 4 vorgegebenen Zeiten konfiguriert werden. EMail-Benachrichtigungen sind deaktiv,
solange dies nicht expliziet mit FAUSAV.INI konfiguriert wird.
Beispiel für eine alternative Konfiguration mit FAUSAV.INI:
[Setup] ; Täglicher Scan ; !!!bitte nur eine der vier Auswahlmoeglichkeiten verwenden!!! ; bei falscher Angabe wird automatisch 10:30Uhr konfiguriert ; 0000 = Ausführlicher Scan täglich um 00:00 ; 1030 = Ausführlicher Scan täglich um 10:30 (Standard) ; 1500 = Ausführlicher Scan täglich um 15:00 ; 2100 = Ausführlicher Scan täglich um 21:00 ;daily=1030 [EMail] ; Message Levels: ; 4 = keine Benachrichtigung ; 3 = nur Viren ; 2 = Viren und Fehler ; 1 = alle Meldungen Message Level=3 Envelope FROM Address=virusalert@rrze.uni-erlangen.de SMTP Server is=mailhub.rrze.uni-erlangen.de ; Recipient: ; Empfänger Adressen der Benachrichtigungen ; mehrere EMail-Adressen möglich, durch Leerzeichen trennen Recipients=virusalert@rrze.uni-erlangen.de
Beschreibung der Parameter:
siehe Kommentare
Standardkonfiguration
Im Folgenden ist die Standardvorkonfiguration des mit FAUSAV.EXE
installierten Sophos anhand von Screenshots dokumentiert.
Diese
Konfiguration unterscheidet sich von der Grundkonfiguration des Virenscanners,
wenn dieser nicht mit FAUSAV.EXE installiert wird!
Laufwerk des "INFECTED" Verzeichnisses und des Protokollordners
Navigation:
- Datei -> Protokollordner wählen
Der Pfad des INFECTED-Verzeichnisses, sowie der Parameter der Protokolldatei ist auf Werkeinstellung und kann nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Dateiliste für zeitgesteuerte Aufträge
Navigation:
- Reiter "Zeitgesteuerte Aufträge"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Dateiliste"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Zeitplan für zeitgesteuerte Aufträge
Navigation:
- Reiter "Zeitgesteuerte Aufträge"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Zeitplan"
Der Zeitpunkt des täglichen Scans kann mit FAUSAV.INI angepasst werden:
[Setup]
; Täglicher Scan
; !!!bitte nur eine der vier Auswahlmoeglichkeiten verwenden!!!
; bei falscher Angabe wird automatisch 10:30Uhr konfiguriert
;0000 = Ausführlicher Scan täglich um 00:00
;1030 = Ausführlicher Scan täglich um 10:30 (Standard)
;1500 = Ausführlicher Scan täglich um 15:00
;2100 = Ausführlicher Scan täglich um 21:00
;daily=1030
Betriebsart für zeitgesteuerte Aufträge
Navigation:
- Reiter "Zeitgesteuerte Aufträge"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Betriebsart"
Tipp: Um die Performance älterer Hardware zu erhöhen, kann nachträglich die Priorität auf Niedrig gesetzt werden.
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Maßnahmen für zeitgesteuerte Aufträge
Navigation:
- Reiter "Zeitgesteuerte Aufträge"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Maßnahmen"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Bericht für zeitgesteuerte Aufträge
Navigation:
- Reiter "Zeitgesteuerte Aufträge"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Bericht"
Das Laufwerk für die Berichtdatei kann nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Betriebsart für Echtzeitüberwachung
Navigation:
- Reiter "IC-Client"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Betriebsart"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Maßnahmen für Echtzeitüberwachung
Navigation:
- Reiter "IC-Client"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Maßnahmen"
Das Laufwerk für das INFECTED-Verzeichnis kann nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Überprüfung für Echtzeitüberwachung
Navigation:
- Reiter "IC-Client"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Überprüfung"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Ausnahmen für Echtzeitüberwachung
Navigation:
- Reiter "IC-Client"
- Optionen -> Konfiguration...
- Reiter "Ausnahmen"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Benachrichtigungen am Desktop
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "Desktop"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Benachrichtigungen in der Ereignisanzeige
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "Ereignisanzeige"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Benachrichtigungen über Intercheck
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "InterCheck"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Benachrichtigungen über Windows-Nachrichtendienst
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "Netzwerk"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Benachrichtigungen über E-Mail (SMTP)
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "SMTP"
Der Benachrichtigungsgrad und die E-Mail Adressen können mit FAUSAV.INI angepasst werden. Ohne den Einsatz von FAUSAV.INI während der Installation, findet kein EMail-Alert statt.
[EMail] ; Message Levels: ; 4 = keine Benachrichtigung ; 3 = nur Viren ; 2 = Viren und Fehler ; 1 = alle Meldungen Message Level=3 Envelope FROM Address=virusalert@rrze.uni-erlangen.de SMTP Server is=mailhub.rrze.uni-erlangen.de ; Recipient: ; Empfaenger Adressen der Benachrichtigungen ; mehrere EMail-Adressen moeglich, durch Leerzeichen trennen Recipients=virus-alert@rrze.uni-erlangen.de
Mailhub für E-Mail Benachrichtigungen
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "SMTP"
- Button "SMTP konfigurieren..."
Die Adresse des SMTP-Servers und die From-Adresse kann mit FAUSAV.INI angepasst werden:
[EMail] Envelope FROM Address=VirusAlert@rrze.uni-erlangen.de SMTP Server is=mailhub.rrze.uni-erlangen.de
Benachrichtigungen über SNMP
Navigation:
- Optionen -> Benachrichtigungsprofil...
- Reiter "SNMP"
Diese Parameter können nicht mit FAUSAV.INI angepasst werden.
Hinweise zum Betrieb für Administratoren
Sophos-Version des FAUSAV-2.0.EXE ist bewusst nicht aktuell
Die in die FAUSAV-2.0.EXE eingepackte Version des Sophos-Virenscanners ist nicht die aktuelle
Version des Virenscanners. Aufgrund des automatischen Updates, das kurz nach
der Installation erfolgt, ist dies allerdings nicht problematisch.
Die
Datei FAUSAV-2.0.EXE wird dennoch halbjährlich erneuert.
Falls Sie sich nicht im wissenschaftlichen Uni-Netz befinden(z.B. Einwahl über DSL) benötigen Sie noch den VPN-Client für eine VPN-Verbindung, damit das Update fehlerlos durchläuft. Unter Windows XP mit SP2 muss nach Installation des VPN-Client-Programms dieses in die Firewall eingetragen werden.
Ein Virenscanner alleine ist noch keine ausreichende Sicherheitsmaßnahme
Ein Virenscanner bringt keinen Vorteil,
wenn das restliche System nicht geschützt ist.
Ein Virenscanner sollte
immer die letzte Instanz darstellen, wenn alle anderen Maßnahmen wie
Härten und Patchen des Systems keine Wirkung zeigen - also als letzte
Hürde vor einer Kompromittierung.
Wir müssen immer wieder
feststellen, dass auf vielen Rechnern ein Virenscanner der einzige Schutz ist,
der am PC eingerichtet ist.
Doch wie einfach es ist, ein System zu
kompromittieren, obwohl ein Virenscanner installiert ist, zeigen viele
Fälle der letzten Monate, bei denen PCs trotz installiertem Virenscanner
von Trojanern und Viren befallen wurden.
Auch die Fehlbedienung des
Virenscanners mit lokalen administrativen Rechten kann durchaus dazu
führen, dass Einstellungen so verändert werden, dass Trojaner und
Viren nicht erkannt werden.
Fallbeispiel:
Wird der subjektiv lästig erscheinende tägliche Scan einfach abgestellt,
rutschen Viren und Trojaner durch, obwohl der Virenscanner diese
auffinden könnte.
Probleme wegen fehlerhafter Windows-Konfiguration
Die meisten bisher gemeldeten Probleme mit Sophos (und damit auch FAUSAV-2.0.EXE)
konnten auf fehlerhafte Konfigurationen des Windows-Betriebssystems
bzw. der Netzwerkeinstellungen zurückgeführt werden. Um Ihnen die
Fehlersuche zu vereinfachen, hier die
Top-5 der Ursachen für Fehlfunktionen des Sophos:
- Falsche / fehlende IP-Gateway-Adresse oder IP-Subnetzmaske
- Mehrere Virenscanner gleichzeitig auf einem PC
- Falsche / fehlende DNS-Server-Adressen
- Installation ohne administrative Berechtigung
- Internet-Explorer befindet sich nicht im Onlinemodus
Ist der Internet-Explorer (IE) im Offlinemodus, findet kein automatisches Update statt, da der HTTP-Download im Hintergrund über den IE ausgeführt wird. Starten Sie den IE. Bei folgender Meldung:

>Verbinden versetzt IE in den gewünschten Online-Modus. Unter Datei in der Menüleiste sollte nun kein Haken beim Status Offlinebetrieb zu finden sein. IE kann nun geschlossen werden. Die neue Einstellung wird automatisch vermerkt.
Automatisches Update ohne lokal konfigurierte Kennung
Im Gegensatz dazu, wie es die originale Dokumentation
beschreibt, wird für den Sophos des RRZE keine zusätzliche lokale
Kennung benötigt. Dies ist möglich, da der HTTP-Zugriff auf den
Update-Server nicht auf Kennungen, sondern auf die Netzwerkadresse der
Universität beschränkt ist und der Client eine beim RRZE registrierte
IP-Adresse mit DNS-Eintrag besitzen muss. Auch bei einer Einwahl über die
Uni-Einwahlkaskaden bzw. VPN-Verbindung ist dies der Fall. Unter Windows XP mit SP2 muss nach Installation des VPN-Client-Programms dieses in die Firewall eingetragen werden.
Das hat u.a. folgende Begründungen:
- Diese Konfiguration verhält sich stabiler und ist einfacher zu warten, da weniger negative Nebeneffekte (z.B. Passwortänderung der Updatekennung) auftreten.
- Lokale Kennungen (für den Betrieb von Diensten) stellen ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar.
- Der Sophos-Dienst ist von außen nicht zugreifbar und stellt damit auch keine zusätzliche Angriffstelle über das Netzwerk dar bzw. kann nicht ohne weiteres über das Netzwerk kompromittiert werden.
SAVAdmin wird nicht unterstützt
Für die Administration mit dem Tool SAVAdmin werden verschiedene Dienste benötigt, die zugunsten der Sicherheit deaktiviert sein sollten. Hierbei handelt es sich u.a. um:
- Task Scheduler
- Remote Registry
- Server
Alle drei Dienste sind potenziell kritische Angriffspunkte von
Windows-Systemen über das Netzwerk. Daher empfiehlt das RRZE diese Dienste
zu deaktivieren.
Die zwei vom RRZE angebotenen Sicherheitsmaßnahmen
(fausav-2.0.exe, fausus.exe*) sind so
aufeinander abgestimmt, dass alle drei voneinander
unabhängig, aber auch in Kombination miteinander eingesetzt werden
können. Daher ist die Administration mit SAVAdmin zugunsten eines
sichereren Betriebssystems nicht vorgesehen.
Hinweise zum Betrieb mit IP-Filtern/Firewalls
SAV benötigt Standard-HTTP-Protokoll zum Abfragen und Download der Updates vom SAV-Server über die klassischen HTTP-Ports Des Weiteren sind die Standard-IP Dienste wie z.B. DNS für die Namensauflösung der SAV-Server-Adresse notwendig (diese sind in der folgenden Tabelle nicht aufgeführt).
| Richtung | Dienst | Quelladresse | Quellport | Zieladresse | Zielport |
|---|---|---|---|---|---|
| Client -> SAV-Server | TCP (http) | 131.188.X.Y | >1023 | sophos.rrze.uni-erlangen.de | 80 |
| SAV-Server -> Client | TCP (http) | sophos.rrze.uni-erlangen.de | 80 | 131.188.X.Y | >1023 |
Hinweise zum Betrieb für Benutzer
Meldung bezüglich des Updates des Virenscanners
Im Folgenden wird ein Beispiel erläutert, das sich auf das Update vom zentralen Sophos-Server bezieht.

Sophos Update ist fehlgeschlagen
Problembeschreibung
Hauptursachen:
- fehlende Netzverbindung (LAN)
- keine DFÜ-Verbindung zum Universitätsnetz (WAN) oder
- nicht installierter bzw. kein verbundener FAU-VPN-Client (z.B. DSL)
Troubleshooting / Problemlösung
Überprüfen Sie, ob eine Netzverbindung zum Universitätsnetz besteht.
Kontrollieren Sie die Einstellungen, ob eine Fehlkonfiguration wie in den Top-4 beschrieben, vorliegt.
Stossen Sie den Update-Mechanismus manuell an (s.u.) oder warten Sie mind. 1 Stunde.
Nutzung des Virtual Private Network der FAU
Das Sophos Update funktioniert nur innerhalb des Intranets des FAU-Netzes. Das VPN-Client Programm
bietet FAU-Angehörigen, deren HeimPCs oder Laptops sich nicht im FAU-Netz befinden (z.B. DSL) dennoch
eine Update-Möglichkeit.
Hinweis: Unter Windows XP mit SP2 muss nach Installation des VPN-Client-Programms dieses in die Firewall
eingetragen werden:

Nach Einwahl über VPN gilt es, den Sophos Update-Mechanismus manuell zu starten.
Ablauf des Updates bereits am Anmeldebildschirm
Das Update kann bereits ablaufen, bevor eine Anmeldung am Windows-PC stattfindet. In anderen Worten kann es durchaus sein, dass Benutzer den Update-Vorgang nicht sehen/bemerken. Daher gibt es keinen Grund zur Beunruhigung, falls ein Update bei einer Anmeldung nach dem Start des PCs nicht sichtbar abläuft. Ein Blick auf die Sophos-Version und Anzahl der Virenkennungen ist die beste Möglichkeit festzustellen, ob ein Update nun tatsächlich durchgelaufen ist.
Update-Mechanismus manuell steuern

Mit einem rechten Mausklick auf das Symbol und anschl. Auswahl der
Jetzt aktualisieren-Option, kann ein
Benutzer den Update-Dienst des Sophos neu starten.
Funktionsüberprüfung
Mittels der Status-Option, kann der aktuelle Stand des Virenscanner überprüft werden.

Sophos Update Informationen
Technische Details
Der Installationsprozess mit FAUSAV-2.0.EXE im Detail
Die Installation gliedert sich in folgende Schritte (ab Doppelklick auf FAUSAV.EXE):
- Prüfsummencheck des Setups (siehe Abbildung 1)
- Eintrag der Setup-Informationen in die Registry (siehe Abbildung 2 und Abbildung 5)
- Überprüfung der Systemvoraussetzungen
- Deinstallation eines ggf. bereits installierten Sophos
- Beenden ggf. noch geöffneter SAV-Anwendungen
- Anhalten und Deinstallieren der drei Sophos-Dienste (siehe Abbildung 2 und Abbildung 3)
- Löschen der Registry-Einträge
- Löschen der Programmdateien
- Installieren des vorkonfigurierten Sophos
- Installation der Sophos-Programmdateien
- Auswertung der FAUSAV.INI (Konfigurationsparameter)
- Installation der Konfigurationseinträge (Registry)
- Installieren und Starten der drei Sophos-Dienste (siehe Abbildung 4 und Abbildung 6)
![]()
Abbildung 1: Prüfsummencheck des Setups

Abbildung 2: Setup-Fortschrittsanzeige

Abbildung 3: Stoppen und Deinstallieren der Sophos Dienste
Je Dienst erscheinen kurzzeitig 3 DOS Fenster (FailSafe Redundanz), also insgesamt 9 DOS-Fenster zum
Stoppen und Deinstallieren der drei Dienste.
Bild in der Originalgröße (Bei eingeschalteten JavaScript als Popup).

Abbildung 4: Installieren und Starten der Sophos Dienste
Je Dienst erscheinen kurzzeitig 2 DOS Fenster (FailSafe Redundanz), also insgesamt 6 DOS-Fenster zum
Stoppen und Deinstallieren der drei Dienste.
Bild in der Originalgröße (Bei eingeschalteten JavaScript als Popup).

Abbildung 5: Setup-Informationen in der Registry
Bild in der Originalgröße (Bei eingeschalteten JavaScript als Popup).
Die folgenden Setup-Informationen können beim Troubleshooting hilfreich sein:
finished: 0 = Setup wurde nicht regulär beendet (Fehler), 1 = Setup wurde regulär beendetRunCount: Zähler für wiederholte AufrufeRunDate(String): Zeitstempel des letzten SetupaufrufsSetupDate(String): Zeitstempel des SetupsFAUSAV.EXESetupVersion: Version des SetupsFAUSAV.EXE
![]()
Abbildung 6: Sophos Dienste
Bild in der Originalgröße (Bei eingeschalteten JavaScript als Popup).
Nach erfolgreicher Installation wird ein Hilfetext angezeigt, der u.a. die wichtigsten Punkte der neuen fausav-2.0.exe beschreibt.
Bild in der Originalgröße (Bei eingeschalteten JavaScript als Popup).
Download


FAUSAV-2.0.EXE(Version 2.1 - 04/2005)
Weiterführende Links
- IT-Sicherheitsforum des RRZE (11.06.2004)
SUS-Homepage (Microsoft) (11.06.2004)
PDF-Doku SavRemoteUpdate (Sophos) (11.06.2004)
Originale Setup-Dokumentation (Sophos) (11.06.2004)
Sophos Anti-Virus (allgemein): Frequently Asked Questions (11.06.2004)
Sophos Anti-Virus (IDEs): Frequently Asked Questions (17.02.2004)
Sophos Anti-Virus (SAVAdmin): Frequently Asked Questions (11.06.2004)


