Greylisting
Dieses Verfahren ermittelt für jede eintreffende E-Mail einen Datensatz bestehend aus (Absende-Rechner,Absender,Empfänger) und verzögert die Annahme der ersten E-Mail um ca. 15 Minuten, wenn der Datensatz noch nicht registriert wurde. Bei jeder weiteren E-Mail mit dem selben Datensatz wird eine unmittelbare Annahme und Weiterverarbeitung eingeleitet. Dieses Verfahren wird nur für eingehende SMTP-Verbindungen von Mailservern aus dem Internet eingesetzt. Diese reagieren nach einer Annahmeverzögerung mit einem erneuten Übertragungsversuch.
Wirkungskreis und Grenzen am FAU-Mail-Relay
Am FAU-Mail-Relay wird dieses Verfahren auf E-Mails aus dem Internet angewendet. Nicht betroffen sind:
- E-Mails, die mit der Webmail-Oberfläche
https://studmail.uni-erlangen.de erzeugt werden. - E-Mails, die mit der Webmail-Oberfläche
https://faumail.uni-erlangen.de erzeugt werden - E-Mails von Mailprogrammen, für die als Server für abgehende Mail smtp-auth.uni-erlangen.de eingestellt ist..
- E-Mails von Mailprogrammen auf einem Arbeitsplatzrechner der FAU für die als Server für abgehende Mail smtp.uni-erlangen.de eingestellt ist.
- E-Mails von Sub-Mailservern der FAU, die an den FAU-Mail-Relay gesendet werden.
Einschwingphase und Verzögerungsverhalten
Es werden drei Zeitintervalle definiert, die das Verzögerungsverhalten und die Einschwingphase beeinflussen. Sie sind am FAU-Mail-Relay mit folgenden Werten besetzt:
- Verzögerungsintervall: 15 Minuten
- Annahmeintervall: 24 Stunden
- Freigabeintervall: 36 Tage
Nach einer Einschwingphase von etwa einer Woche stellt sich bereits ein relativ stabiles Gleichgewicht ein, in dem 95% der eintreffenden E-Mails ohne Verzögerung angenommen werden. Dieses Gleichgewicht beruht darauf, dass viele Kommunikationspfade innerhalb des Freigabeintervalles wiederholt genutzt und damit nie mehr abgewiesen werden.



