Einschränkungen der IP-Adressen
Jeder Benutzer der Wähleingänge erhält eine statische IP-Adresse aus dem nach
RFC1918
privaten Klasse-A-Netz 10.0.0.0/8. Diese Adressen sind nur innerhalb
des Universitätsnetzes gültig und werden nicht nach außen geroutet. Aus
diesem Grund können keine IP-Pakete mit den entsprechenden Headern die Schwelle
zwischen Universitätsnetz und Internet (sowohl in die eine, als auch in die
andere Richtung) passieren.
Hinweis: Mithin ist es nicht möglich, von zu Hause via IP direkt auf Rechner außerhalb des Universitätsnetzes zuzugreifen.
Damit auch Benutzer der Wähleingänge externe Resourcen nutzen können, existieren natürlich Möglichkeiten, um externe Addressen dennoch zu erreichen. Zum einen ist beim Bestehen einer PPP-Verbindung zwischen dem heimischen Rechner und dem Terminalserver ein login auf einen Rechner mit öffentlicher IP-Adresse möglich. Voraussetzung hierfür ist lediglich eine Zugangsberechtigung für den entsprechenden Rechner. Von den Universitätsrechnern aus ist im Allgemeinen ein nicht beschränkter Zugriff auf externe Adressen möglich.
Proxy
Die zweite Möglichkeit besteht in der Verwendung eines Proxy. Dieser Rechner cached Zugriffe nach außen und schickt an Stelle des Benutzers die Requests für den entsprechenden Dienst. WWW-Browser, wie Netscape oder Mosaic, unterstützen proxies, genauso wie einige ftp-Varianten. Da viele Dienste von multitalentierten Browsern abgewickelt werden können, entstehen Benutzern im allgemeinen nicht wirklich Einschränkungen. Der proxy muß vielmehr einfach in der jeweiligen Software konfiguriert werden.
Der Name ist:
proxy.uni-erlangen.de, Port 80
Socks-Server
Nicht vom Proxy unterstützte Protokolle bzw. Anwendungsprogramme können evtl. eine Socks-Servers benutzen. Wenn dieser eingestellt ist, werden alle Verbindungen darüber geführt. Dann funktioniert zwar so einiges mehr (evtl. Homebanking) dafür aber lansgamer. Beim Abholen von größeren Mails kommt es zu Verbindungsabbrüchen. Deshalb nur solange eingeschaltet lassen wie unbedingt notwendig.
Der Socks-Server sitzt an:
socks.rrze.uni-erlangen.de, Port 1080
Andere Anwendungen als der WWW-Browser (zB RealAudioPlayer), die keine explizite Angabe eines
Proxies oder Socks-Servers erlauben, können unter MS Windows nachträglich socksifiziert werden und
zwar mit einem geeigneten Client. Eine Liste findet sich im
Wikipedia-Eintrag zu SOCKS.
Beachten Sie die mitgelieferte Dokumentation. Insbesondere für RealAudio: Unter Options »
Preferences » Allow SmartStart to run in the system tray deaktivieren. Damit könnte
allerdings Ihr Betriebssytem instabiler werden und besonders schnell ist das auch nicht.
Für ein einwandfreies Auflösen dieser Adressangaben ist ein funktionierender DNS Voraussetzung.



