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Heartbleed-Bug: Sicherheitsloch in der OpenSSL-Implentierung

10. April 2014

Ein Fehler in der weit verbreiteten OpenSSL-Bibliothek lässt das Auslesen von Arbeitsspeicher zu. Eine sichere Verschlüsselung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Fehler, der auch als “Heartbleed-Bug” bekannt wurde, betrifft zahlreiche verschlüsselte Serverdienste im Internet.
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Die letzten Meldungen

Wartungsarbeiten mein campus / campo am 6. Mai 2014

17. April 2014

Aufgrund notwendiger Server- und Datenbankupdates sowie des Einspielens neuer Funktionalitäten stehen die Online-Portale “campo” und “mein campus“ am Dienstag, 06. Mai 2014 zwischen 14:00 und 18:00 Uhr nicht zur Verfügung.
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Heartbleed-Bug: RRZE gibt Entwarnung – zentrale Dienste sind kaum betroffen

16. April 2014

Der “Heartbleed-Bug”, über den das RRZE bereits am 10.04.2014 berichtet hat, ist eine Sicherheitslücke in den Versionen 1.0.1 bis 1.0.1f  einer Programmerweiterung der freien Software-Bibliothek OpenSSL. Insbesondere Web- und Mail-Server aber auch andere Dienste wie Virtual Private Networks (VPN) nutzen häufig diese Bibliothek für sogenannte Transport Layer Security (TLS)-Verbindungen, also Verschlüsselungsprotokolle zur sicheren Datenübertragung im Internet.
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20.000 persönliche @fau.de-E-Mail-Adressen

16. April 2014

Seit dieser Woche wurde die Marke von 20.000 persönlichen E-Mail-Adressen unter @fau.de geknackt. Da Studierende seit Mitte Februar eine @fau.de-Adresse reservieren können,  hat sich die Anzahl der @fau.de-Adressen universitätsweit verdoppelt. Knapp zwei Drittel der Studierenden haben lediglich noch eine alte Adresse, die Reservierung ist jedoch bis Ende November möglich.
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Meldungen nach Thema

 

Barrierefreiheit

Externer Link:  Das Unterstuetzer-Logo des Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik Das Rechenzentrum Erlangen ist offizieller Unterstützer des Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik (AbI).

Einleitung

"Wie sieht man, dass eine Website barrierefrei ist? Gar nicht. Das ist ja das Schöne!"
(Zitat aus einem Externer Link:  Artikel bei der Initiative Einfach für Alle).

Eine barrierefreie Website muss nicht schlecht aussehen. Das Gegenteil ist der Fall. Auch das Gerücht, eine barrierefreie Website würde nur aus Text bestehen, zeugt nur von der Unkenntnis desjenigen, der es verbreitet.

Barrierefreiheit hat also nichts mit Ausgrenzung zu tun, die z.B. in Form einer nichtgrafischen Darstellung eines Webauftritts daherkommt. Die Prinzipien der Barrierefreiheit und das Barrierefreiheitsgesetz geben vor, dass es nur noch eine Präsentation gibt, die aber von jedem mit beliebigen Techniken inhaltlich gleich gelesen werden können muss.

Richtlinien der WAI

Die Web Accessibility Initiative hat für die Gestaltung barrierefreier Webauftritte Regeln aufgestellt: Externer Link:  Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0.
Eine deutsche Übersetzung finden Sie auf dem Portal EinfachfürAlle: Externer Link:  WCAG 2.0-Übersetzung. Dort finden sich auch viele hilfreiche Artikel und Erläuterungen zur barrierefreien Gestaltung von Webauftritten.

Gesetzliche Grundlage

Grundsätzlich: Alle Webauftritte des öffentlichen Dienstes und damit auch alle Webauftritte an der FAU müssen bereits barrierefrei gestaltet sein. Alle Übergängsfristen zur Umsetzung sind bereits abgelaufen.

Für diese Richtlinien, deren Umsetzung bisher im freien Ermessen der Anbieter von Webauftritten lag, gibt es seit dem 1. Mai 2002 eine gesetzliche Grundlage: Das "Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und zur Änderung anderer Gesetze", kurz Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Aufgrund § 11 Absatz 1 Satz 2 wurde am 24. Juli 2002 die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BITV) erlassen. Dieser Paragraph besagt:
"Träger öffentlicher Gewalt [...] gestalten ihre Internetauftritte und -angebote [...] so, dass sie von behinderten Menschen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können."

Da die Universitäten jedoch Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, galt das obige zunächst nicht für diese. Hierzu bedurfte es zunächst eigene Landesgesetze. Für Bayern wurde das Externer Link:  entsprechende Gesetz am 9. Juli 2003 beschlossen. Neben den gesetzlichen Vorgaben wurden für die Universität auch vorher bereits von der Hochschulleitung entsprechende Externer Link:  Regeln erlassen.

Zeitrahmen für die Umsetzung der BITV

Die Richtlinien mit der Priorität I (gemäß BITV) gelten grundsätzlich für alle Webseiten; insbesondere alle neu erstellten Seiten und alle Seiten, die mehr als eine redaktionelle Überarbeitung erfahren haben.
Alle für behinderte Menschen besonders interessante Webseiten mussten bis 31. Dezember 2003 den Richtlinien mit der Priorität I entsprechen. Für alle anderen Seiten galt ebenfalls Priorität I, jedoch mit einer Umsetzungsfrist bis zum 31. Dezember 2005.

Weiterführende Informationen

Vorträge

Zum Thema Barrierefreiheit wurden im Rahmen von Kongressen, Workshops, Kolloquien und Campustreffen Vorträge gehalten. Diese können über die Seite Vorträge abgerufen werden.
Ausserdem finden Sie dort die Folien zum Kurs "Barrierefreie Internet-Seiten".

Checklisten und Übersichten

Letzte Änderung: 13. Maerz 2012, Historie

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